Cap Tenaro

Wir wollen an die Südspitze der Halbinsel Mani, zum Kap Tenaro. Das Kap stellt den südlichsten Punkt des griechischen Festlandes dar und ist nach der spanischen Punta de Tarifa das zweitsüdlichste Kap Festland-Europas. Es trennt den Lakonischen Golf vom Messenischen Golf. Nahe dem Kap befindet sich in 5121 Metern Tiefe der tiefste Punkt des Mittelmeeres, das Calypsotief. In den Sommermonaten ist es ein beliebtes Touristenziel.

Wir folgen der schmalen Straße auf die Halbinsel und halten auch Ausschau nach einem Übernachtungsplatz. Am Ende der Straße befindet sich ein kleiner Parkplatz. Als wir ankommen, traue ich meinen Augen nicht. Der gesamte Parkplatz und die Zufahrtsstraße sind mit parkenden Autos, Wohnmobilen und Reisebussen belegt. Weil ein durchkommen nicht möglich ist, schauen wir uns das Treiben zunächst vom Parkplatz der nahen Taverne an.

Schnell steht für mich fest, dass hier zuviel Menschen unterwegs sind, ganz abgesehen von der schlechten Möglichkeit zu parken. Deshalb verlassen wir diesen lebhaften Ort und suchen uns nicht weit von Vathia einen Platz zum pausieren.

Jetzt ist es vielleicht an der Zeit, der Frau eine alternative Route für die Weiterfahrt vorzuschlagen. Vor Beginn unserer Reise nach Griechenland habe ich nämlich dem roten Bus einen Satz neue Reifen spendiert. Der Michelin Latitude Cross wird in den passenden Abmessungen angeboten. Mit seinem robusten Profil ist er auch für Ausflüge auf Schotterpisten besser geeignet als der Dunlop mit seinen hervorragenden Straßenprofil. Ob das so ist, möchte ich jetzt gern ausprobieren.

Wir folgen also der weißen Linie auf der Landkarte und erklimmen bei toller Aussicht die Berge. In der Nähe des Bergdorfes Korogonianika habe ich einen Übernachtungsplatz ausgemacht, der laut Karte interessant sein könnte.

An dem ausgesuchten Platz schaue ich mich zunächst etwas um, denn ab und zu sind merkwürdige Geräusche zu hören. Achja, hier wohnen Schweine, also im wörtlichen Sinn. Denn da sind drei Schweine in einem Felseinschnitt, der vorne und hinten mit Baustahlmatten zugemacht ist. Die werden bestimmt regelmäßig gefüttert, das bedeutet für uns umkehren, denn wir wollen ja keinen stören.

Den nächste Platz erreichen wir wieder über einen kurzen Schotterweg. Aber er ist viel besser, es stehen zwar Bienenstöcke hier, aber da guckt man ja nicht täglich nach. Wir stellen uns ganz an die Seite mit Blick zur Südspitze und aufs Mittelmeer. Das scheint nett zu werden…

Dieser Beitrag hat etwas warten müssen, denn wir sind gerade im Baltikum unterwegs…..

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