Monemvasia

Die Sonne weckt uns! Da macht das Wach werden gleich viel mehr Freude, wenn die Sonne direkt durch die Schiebetür auf’s Bett scheint! Wir lüften das Bettzeug und frühstücken in aller Ruhe auf dem Strand. Gegen 11 Uhr cruisen wir bis nach Leonidi weiter an der Küste entlang. Dann geht es bei den „Red Rocks“ in die Berge. Eng, kurvig und tolle Aussichten.

Monemvasia

Das Navi wählt zwischendurch einen anderen Weg, sodass wir ins Landesinnere abdriften und erst am Nachmittag bei Monemvasia eintreffen. Im Supermarkt holen wir super leckere Orangen und weitere Lebensmittel. Wir fahren erst einmal 7 Kilometer weiter an einen Strand und machen dort Mittagspause. Frisch gestärkt gehts zurück auf die Insel und zur Ortsbesichtigung.

Die erste Ansiedlung wurde bereits im Jahr 583 auf dem Felsen von Monemvasia errichtet. Der Felsen hat eine Höhe von 194 Meter und 1,8 km Länge und ist über einen kurzen Damm zu erreichen. Heute ist die Insel eine beliebte Wochenendresidenz und viele der mittelalterlichen Gebäude werden nach und nach restauriert. Einige sind auch zu Hotels umgewandelt worden. Wir kraxeln ziemlich weit nach oben, aber nicht ganz nach oben. Es ist schon Klasse, dass die Wege im Originalzustand hergerichtet wurden. Aber die Pflastersteine sind teilweise glatt und uneben, die Stufen steil und man muss beim Laufen richtig aufpassen.

Übernachtung im Olivenhain

Die Wasserstelle im Ort erweist sich als untauglich, und so fahren wir ohne Wasser weiter. Hier in der Gegend gibt es leider keinen Campingplatz. Zum Übernachten wollen wir deshalb zur Kastania Cave fahren und diese am nächsten Tag besichtigen. Auf dem Weg dahin finden wir sogar einen öffentlichen Wasserhahn, da wird schnell der Kanister befüllt, naja, es dauert schon ne Weile, der Hahn hat einen dünnen Wasserstrahl, aber wer hat der hat. Dann können wir heute Abend vielleicht am Bus duschen.

Die pfiffigen Reisenden lesen im Internet, dass die Höhle im April leider nur am Wochenende geöffnet ist. Wir erfahren es am Eingangstor der Höhle. Also suchen wir uns einen anderen Übernachtungsplatz. Die Frau hat einen Feldweg in einen Olivenhain entdeckt, den nehmen wir und manövrieren den Bus auf ein freies Fleckchen. Das passt!

Hier ist es einsam, wir stören keinen und hoffentlich fühlt sich auch niemand durch uns gestört. Es fängt plötzlich an zu tröpfeln, also ab ins Trockne und dann geht es erst richtig los: Blitz, Donner, Regen, Hagel – die Welt geht unter! Also nix mit Duschen am Bus. Es ist schnell stockfinstre Nacht, aber nach einer Stunde ist alles vorbei. Nun muss morgen nur noch der Bus wieder auf die Straße kommen…


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