Theater von Epidauros

Von Alt Epidauros geht es weiter zum Amphitheater, eine der großen Sehenswürdigkeit in dieser Gegend. Die zweispurige Zufahrtsstraße lässt erahnen, dass im Sommer hier mächtig was los ist.

Die Anlage stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios und dessen Vater Apollon in Griechenland. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das imposanteste und auch heute noch auffälligste Bauwerk von Epidauros ist das große, in einen Hang gebaute Theater mit grandiosem Blick auf die Berglandschaft der Argolis.

Das Gelände ist bevölkert von wilden Hunden und internationalen Teenagergruppen. Es entstehen viele neue Selbstportraits und die üblichen Rufe und das Klatschen zum Testen der Akustik, sorgen für eine lebhafte Geräuschkulisse. Wir lassen diese besondere Atmosphäre noch etwas auf uns wirken und verlassen dann das Areal.

Wir fahren weiter durch die Berge nach Nafplio und von dort Richtung Süden die Küste entlang. Es ist Bilderbuchwetter und an einem ruhigen Strand unterhalb der Straße, nicht allzu weit von Astros parkieren wir. Es gibt improvisiertes Mittagessen: Eisbergsalat mit Paprika und Thunfisch, dazu Brot. Ist sogar ganz lecker und weil es so schön hier ist, bleiben wir noch :-))

Wir verlängern nicht nur bis zur Kaffeepause, nein, wir übernachten hier am Paliochano Beach! Da jetzt noch mehr Zeit ist, spazieren wir am Strand entlang, gerade so mit den Füßen in den auslaufenden Wellen, da lässt es sich gut laufen und die nur 15 °C merkt man kaum.

Es liegen schon verwunderliche Dinge am Strand, ein Stoffweihnachtsmann und Tannenzapfen… sind wir an der Autobahnauffahrt doch nach Norden abgebogen??? Aber ein paar Muscheln und einen unermüdlich gegen die Brandung ankämpfenden Krebs sehen wir auch. Lesend und dösend vergeht die Zeit. Das war ein sehr schöner Tag, auch wenn wir nicht weit gekommen sind (70km) oder gerade deshalb.


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Ein Kommentar

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  1. Danke für die anregenden Bilder. Ich machte die Reise vor gut einem Jahr ca. vier Wochen früher. Nur zu empfehlen und nicht vergleichbar mit Griechenland im Sommer. Hier ein paar Eindrücke: https://jgs-photo.com/2018/05/14/peloponnes-im-fruehling/

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