LOFOTEN 2019 – VOM ORKAN GETRIEBEN /15

An Bord der Kong Harald gehe ich am nächsten Morgen gleich um 7 Uhr zum Frühstück. Du meine Güte, hier ist ja die Hölle los. Am Buffet herrscht ein Gedränge und es wird geschoben, getrödelt und unappetitliche Dinge angestellt. Amerikaner, Engländer und Franzosen beherrschen das Geschehen. Das macht wirklich keinen Spaß. 

Später erfahre ich auch den Grund für das Gedränge. In Harstad verlassen gegen 8 Uhr viele Passagier das Schiff für einen Landausflug auf die Vesteralen. Da wollen natürlich alle vorher noch frühstücken. An den nächsten beiden Tagen war es übrigens viel entspannter.

Um kurz nach acht legen wir im Hafen von Harstad an. Vom Schiff aus kann man schön das Treiben in der Stadt beobachten. Mit Radlader und Lastwagen werde großen Schneemengen fortgeschafft.

Nächster Hafen ist Risøyhamn. Über Bordlautsprecher wird das Durchfahren der Fahrrinne als Attraktion bekannt gegeben. Allerdings muss ich sagen, dass die Durchfahrt des Postschiffes von Land aus wesentlich spektakulärer aussieht als an Bord des Schiffes. Zum Erstaunen der Lade-Mannschaft gibt es in diesem Hafen keine Fracht, wir hätten also auch vorbeifahren können.

In Sortland steigen die Teilnehmer des Landausfluges wieder zu. Der nächste längere Aufenthalt ist in Stokkmarknes. Hier befindet sich das Hurtigruten Museum mit dem Museumsschiff Finnmarken. Besichtigen kann man das Schiff zurzeit nicht, denn es wird ein Gebäude um das Schiff gebaut.

Der nächste Abschnitt ist, zumindest laut Reiseleitung, wieder einer der Höhepunkte der Reise – die Fahrt durch den Raftsund mit Blick in den Trollfjord. Auch hier finde ich es allerdings viel interessanter, von der Uferstraße aus aufs Wasser und die Schiffe zu schauen.

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3 Kommentare

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  1. Hach die Kong Harald – „unser“ Schiff 😍

  2. Tolle Bilder- und Berichtsserie bis hierher! Kompliment! Hat mich letztendlich davon überzeugt, auch mal in der kalten Jahreszeit in dieses wunderschöne Land zu fahren. Bei mir wird dann aber alles auf eigener Achse ablaufen müssen, da die Postschiffe mit einem drei Meter hohen Wohnmobil (James Cook) leider nichts anfangen können. Da ist der VW-Bus klar im Vorteil.
    Viel Spaß noch auf der weiteren Fahrt!

    Bernd Adamowicz

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