Die Bullis von Båstnäs

In der schwedischen Provinz Värmlands län besuchten wir einen verlassenen Schrottplatz. Mit diesem Reiseziel tut sich unser Navi bei der Routenwahl sehr schwer. Manchmal schlägt es sogar vor, in einen matschigen Waldweg abzubiegen, weil dies die kürzeste Route sei. Aber nach 35 Kilometern Straßen mit losem Belag, erreichen wir Båstnäs, einem winzigen Ort im schwedischen nirgendwo. «Här slutar allmän väg» weist ein Schild auf das Ende der Straße hin, dann tauchen wir in eine unwirkliche und skurril anmutende Landschaft ein.

Hier im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet betrieben die Brüder Ivansson nach dem zweiten Weltkrieg eine Mechanikerwerkstatt. Für den Handel mit Autoersatzteilen wurden gebrauchte Fahrzeuge zerlegt. Die Teile der zerlegten Autos wurden über die nahe norwegische Grenze gebracht und dort verkauft. In drei Jahrzehnten sammelten die Ivanssons hunderte Autos aus den 50er,60er und 70er Jahren, deren Überreste bis heute auf einer Lichtung und in den anliegenden Wäldern stehen.
Uns haben besonders die alten VW Busse interessiert.

Der Zutritt zum Gelände ist gestattet, jedoch darf an den Fahrzeugen nichts verändert werden. Wenn beispielsweise zum Fotografieren Türen geöffnet werden, sollen diese anschließend wieder geschlossen werden.

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