Nordtour 2018 – Svartisengletscher

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Der Tag begrüßt uns schon morgens beim Aufstehen mit viel Sonne und Wärme. Wir sitzen bereits um halbacht beim Frühstück, als die ersten Autos am Bootsanleger vorfahren.
Wir richten unseren Kram – die Bootsfahrt dauert ca 20 min und die 3 km zum Gletscher sind angeblich in einer Stunde zu schaffen. Allmählich trudeln immer mehr Besucher ein, auch Ältere und Kinder darunter, die Tour sollte also zu schaffen sein 😀

Wir starten unsere Exkursion mit der Bootsfahrt über den Gletschersee. Der Bootsmotor erzeugt so einen Höllenlärm, dass es in den Ohren schmerzt. Kaum wieder an Land geht das Kraxeln schon los: Steine aller Größen, feuchte, glatte, hohe, kullerige – halt alles, wobei man seinen Blick besser auf dem Boden vor seinen Füßen hat, sonst hauts einem selbige weg.
Der Weg ist mit rot bemalten Steinen markiert und gut zu erkennen. Auf dem Hinweg fotografieren wir viel, das dauert seine Zeit.

Nach anderthalbstündiger Kletterei sehen wir den Gletscher — mindestens noch 1 km entfernt! Und die rote Markierung hört auch auf. Wir suchen wie alle anderen auch unseren Weg selbst, müssen immer wieder rauf und runter, vor und zurück, weil es da nicht weiter geht, zumindest für uns. Zu großer Spalt, zu hoher Fels, oder der Trail endet am Gletschersee.

Wir sehen zwar Leute am Gletscher, aber irgendwann erklären wir die Wanderung für beendet und machen uns wieder auf den Rückweg (Es sind zwei Stunden rum und Frau sieht schon das letzte Boot ohne uns ablegen).
Nach den ersten anstrengenden Metern unmarkierten Weges gehen wir wieder durchaus zügig Richtung Anlegestelle. Da wir kaum noch Fotos machen – oder erheblich weniger als auf dem Hinweg – sind wir schon um 14 Uhr am Anleger. Wir stärken uns und freuen uns auf unseren Bus. Um ca 15 Uhr haben wir es geschafft, nach einer kleinen Erholungspause sind wir um 16:15 Uhr wieder unterwegs.

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2 Kommentare

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  1. Tolle Eindrücke und herrliche Fotos! Die Farben (Fels und Eis) sind der Hammer!

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