Moschusochsen

Wir fahren jetzt auf der E6 in Richtung Süden. In Lundamo, etwa 40 Kilometer hinter Trondheim, tanken wir, denn der Diesel ist hier 5 NOK günstiger als auf den Lofoten!
Am Dovrefjell halten wir einfach mal an, die Sonne kommt gerade raus und die Bergkulisse mit ihren weiß gepuderten Kuppen sieht schon sehr erhaben aus. Wir stehen an unserem ersten Übernachtungsplatz dem Parkplatz zum Aussichtspunkt Snøhetta und die Frau schaut mal mit dem Fernglas nach Moschusochsen, man weiß ja nie.


Während sie die fernen Hügel von erhöhter Position aus absucht, stehe ich etwas entfernt und fotografiere mit dem Weitwinkelobjektiv die Landschaft. In der Vergrößerung erkenne ich auf dem Kameradisplay tatsächlich vier Moschusochsen direkt vor uns.
Allerdings muss man schon wissen, wonach man Ausschau hält, denn in der herbstlich gescheckten Landschaft sind sie echt schwer zu erkennen, besonders, wenn sie liegen und sich nicht bewegen. Also eile ich für den Objektivwechsel zurück zum Bus. Auf Hinweistafeln wird übrigens ein Sicherheitsabstand von 200 Metern zu den Tieren angegeben. Aber nach meiner Herbstreise zu den Moschusochsen bin ich einigermaßen vertraut mit den Tieren.

Die Sonne verschwindet gelegentlich hinter Wolken und ab und an schneit es. Der Wind pfeift so eisig hier oben, dass ich mich irgendwann durchgefroren in den warmen Bus zurückziehe.

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