Auf dem Postschiff

Als Petra von ihrer Schiffsbesichtigung zurück kam hatte ich ihren freien Stuhl schon lange verloren. Deshalb machte ich mich jetzt auf zu den Außendecks. Hier sind nicht so viel Reisende anzutreffen, sicher auch wegen des immer wieder einsetzenden Regens. Das Schiff befindet sich schon im 26 Kilometer langen Raftsund, dessen Passage in den Prospekten oft als ein Höhepunkt der gesamten Reise beschrieben wird. Nun gut, wenn ich mich mit einem Schiff immer viele hundert Meter oder gar einige Kilometer vor der Küste bewege, dann ist diese momentane Nähe zum Ufer sicher beeindruckend. Das ist allerdings auch eine Perspektive, die wir sehr oft haben wenn wir mit dem Womo am Fjord lang fahren. Die Stehplätze auf dem Vorschiff sind erwartungsgemäß besetzt, aber auf den Aussendecks links und rechts gibt es auch viel Platz.
Nachdem wir den Raftsund verlassen haben biegt das Schiff zunächst rechts ab, um dann in den Trollfjord einzufahren. Hier beeindrucken besonders die hohen Felswände die sich unmittelbar neben dem Schiff aufbauen. Am Ende des Fjords macht das Schiff langsam eine 180° Wende, um dann die Fahrt nach Svolvær fort zusetzen.
Die Einfahrt in den Hafen von Svolvær kann ich mir diesmal von der anderen Seite, nämlich vom Schiff aus, anschauen. Juhu, – unser Womo steht noch im Hafen…. 🙂

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