Ruhetag in Bleik

Wir wollen einen Ruhetag einlegen, das heißt Eric spielt am Strand, Petra liest im Wohnmobil und ich gehe am Strand spazieren und fotografiere weil ich sonst befürchte etwas in Norwegen zu verpassen. Der weiße Sandstrand gibt zusammen mit angespültem Seetang eine schöne Kulisse. Über den Bergkamm strömen den ganzen Tag Wolken am Berg hinab. Laut Platzwart soll in Andenes alles im Nebel sein, wir dagegen haben blauen Himmel und Sonne satt.

Die Telenor Karte findet auch im Handy kein Netz. Wahrscheinlich ist sie nicht freigeschaltet worden. Auch unser Navi lässt sich immer noch nicht reaktivieren, im Gegenteil es saugt mir den Akku vom Laptop leer. Die Stromversorgung für alle elektrischen Geräte erfolgt bei uns über das Bordnetz vom Womo. Immer wenn wir fahren, läuft am Zigarettenanzünder ein Wechselrichter der aus den 12V vom Fahrzeug 230V Wechselspannung erzeugt. Über einen dreifach Stecker werden Laptops, Batterien usw.mit den normalen Ladegeräten geladen. Wenn wir regelmäßig fahren, funktioniert das sehr gut.

Der „Campingplatz“ in Bleik ist sehr spartanisch. Es kann die Toilette vom nahegelegenen Sportplatz genutzt werden und zum Wasser zapfen liegt ein Wasserschlauch auf der Wiese. Ach ja, die Wiese wird auch als Golfplatz genutzt. So kann es schon mal vorkommen, dass man sein Fahrzeug wegfahren muss, weil ein Loch verdeckt wird. Insgesamt also sehr rustikal und nur mit Wohnmobil oder für Hardcore-Camper zu empfehlen.

Bevor wir wieder nach Süden fahren wollen wir in Andenes noch ein paar Postkarten mit Walmotiven kaufen. Die gibt es anscheinend nur im Walzentrum, denn andere Läden in der Gegend haben keine. Während drinnen die passenden „Walkarten“ ausgesucht werden, versuche ich mein Glück bei der Hotline von Telenor. Durch das norwegische Sprachmenü komme ich im zweiten Anlauf durch und kann schließlich einer Mitarbeiterin vom Kundendienst mein Problem schildern. Sie wollte gerade etwas prüfen, – Schwupps, da war die Verbindung unterbrochen. Einen weiteren Anlauf habe ich nicht unternommen. Für die Postkarten fehlen uns jetzt die Briefmarken. Die Odyssee durch halb Andenes führt uns schließlich zu einem Supermarkt mit Postfiliale. Während Petra im Supermarkt noch Brot kauft und die Verkäuferinnen rätseln welche Briefmarken für das Ausland gebraucht werden, finde ich ein freies Wlan der Post und kann endlich ein paar eMails versenden. Bei Telenor lade ich noch schnell die Software für den UMTS Stick herunter, – vielleicht liegt es ja daran?.

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